Gründerzeit und 20. Jhdt.

Vom Gewerbegebiet zum Bürgerviertel

Das einstige Gewerbegebiet mit einzelnen hochherrschaftlichen Stadtvillen wandelt zunehmend sein Gesicht. Die Bürgerschaft pilgert in diesen Teil der Stadt zum Armbrustschießen, weil Ende des 19. Jahrhunderts die Schützen hier einen Schießstand unterhielten. Die Quellenlage ist hervorragend, weil Adressbücher sowohl aus dem Jahre 1909 als auch aus dem Jahre 1939 vorliegen. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind rund um den Hopfengarten Kupferschmiede, Brauer, Mälzer und Fuhrunternehmer mit Pferdeställen angesiedelt.
Zu Zeiten des Nationalsozialismus betrieben hier Schuhmacher, Tüncher, Lackierer, Metallgießer, Glas- und Porzellanhändler sowie andere Kaufleute ihre Werkstätten und Geschäfte.
(Aquarell von Carl Bronner um 1930, Quelle: BPSP/04492.27 B)


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