Römer

Früher Wohlstand

In kaum einem Quartier der Altstadt von Mainz wurde die Jahrhunderte hindurch städtebaulich so viel gestaltet wie im Areal „Hopfengarten“. Nüchtern stellen die Archäologen fest: „Hier ist permanent gebaut worden“. Begonnen haben damit schon die Römer.
Zu römischer Zeit war der Südosten der heutigen Altstadt ein nicht sonderlich baufreundliches Gelände. Doch schon für die Römer war die Lage wichtig und attraktiv. Also brachten sie aus aufrecht stehenden Amphoren ein Drainagesystem in den Boden ein und ermöglichten so eine erste Bebauung. Hier ließen sich Handwerker und Gewerbetreibende nieder, die für die Stadt wichtig waren. Frühe Funde geben Hinweise auf Schmieden und Gerbereien. Und der eine oder andere in diesem Viertel ist wohl auch zu Wohlstand gekommen, wie Fußbodenmosaike mutmaßlich aus Handwerkerhäusern nahelegen.


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